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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Die Wolken ziehen ihre Spuren am Horizont. Der Schnee knistert unter meinen Füßen, der Wind färt mir durch mein kurzes, fusselartiges Haar. Ich atme durch, und mein Hals schmerzt. Ich knie mich in den Schnee, und ziehe einen Strich. Ich drücke meine ganze Handfläche hinein und bemerke, überrascht, dass ich nichts mehr spüre. Meine Hand spürt den Schmerz nicht mehr, kein stechendes Gefühl der Schneeflocken unter meiner Haut. Der Schmerz ist so groß, die Kälte so stark, dass alles stehen bleibt, dass jede Emotion sich in die Ecken verkriecht, in den Schatten. Der Schnee spürt nun auch mich nicht mehr, hat mich vergessen. Die Kälte zerstört mich.



"Die Liebe ist was ganz besonderes,
aber sie lässt sich Zeit. Sie kommt,
und sie geht, wann sie will.
Sie ist etwas ganz kostbares"
wenn sie sich mal zeigt. 

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